[Rezension] #Einfach Plastikfrei leben


Paperback , Klappenbroschur, 
ca. 160 Seiten,
ISBN: 978-3-517-09801-2

Erschienen am  08. April 2019

  

Zum Inhalt 

Schluss mit dem Müll-Wahnsinn

Ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen: Wir benutzen ständig Plastik und produzieren viel zu viel Müll. Charlotte Schüler hatte vor einigen Jahren genug von diesem unachtsamen Umgang mit unserem Planeten und lebt seitdem (nahezu) plastikfrei. Ihren nachhaltigen Alltag dokumentiert die junge Münchnerin mit großem Erfolg auf ihrem Blog und in den sozialen Medien.

In diesem Ratgeber erklärt sie, wie wir alte Gewohnheiten mit einfachen Mitteln nach und nach verändern können. Die Autorin präsentiert ein 4-Schritte-Programm für alle Lebensbereiche und hat inspirierende Ideen für viele Alltagssituationen. Ihre Vorschläge sind mühelos in die Tat umsetzbar und werden durch spannendes Hintergrundwissen, DIY-Anleitungen und Checklisten ergänzt. Denn jeder kann weniger Müll produzieren – wir müssen nur endlich damit anfangen!

Nachhaltigkeit steht auch bei der Produktion des Buchs im Mittelpunkt. Das umweltfreundliche Apfelpapier wird aus Resten gewonnen, die bei der Saftherstellung entstehen. Bei der Papiergewinnung wird nur erneuerbare Energie verwendet und natürlich wird das Buch am Ende nicht in Plastik eingeschweißt.

Zur Autorin

Die Bloggerin und Mediengestalterin Charlotte Schüler hat sich beim Einzug in die erste eigene Wohnung für ein plastikfreies Leben entschieden. Inspiriert wurde sie von ihrer Mutter, die in ihrem Laden in München unverpackte Lebensmittel und nützliche plastikfreie Produkte verkauft. Auf dem Blog „Plastikfrei leben“ und ihren Social-Media-Kanälen sowie in Vorträgen und Workshops erklärt sie anschaulich, wie man nachhaltiger lebt und Plastik im Alltag vermeidet.


Meinung

Ein sehr informatives Buch rund um ein plastikfreies Leben! Besonders haben mir die Tipps für Schule/Uni und Büro gefallen. Da ich Charlotte selber über Instagram folge und mich seit anfangs des Jahres für diesen Lifestyle interessiere und in einigen Bereichen selber lebe, musste ich feststellen, dass ich nicht viel neues dazulernen konnte. 

Ich schätze mal, dass es aber auch daran liegt, dass ich mir Anfang des Jahres mehrere Ratgeber mit Tipps ausgeliehen hatte und irgendwann auch nichts mehr neues dazukommen kann, wenn es nicht existiert.

Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert und mehr im Buchform (Apfelpapier) wissen möchte. Oder vielleicht als Geschenk weitergeben? 😉

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[Rezension] Die Auslese – Die komplette Triologie

Paperback
Drei Romane in einem Band
1.120 Seiten
€ 16,00 [D]inkl. MwSt. 
€ 16,50 [A] | CHF 22,90 *(* empf. VK-Preis)
Erscheinungstermin: 19. November 2018

Sie wurden auserwählt um zu führen – oder zu sterben …
Cia Vale ist eine der wenigen Kandidatinnen der jährlichen Auslese, bei der die zukünftigen Führer des Commonwealth ermittelt werden. Doch in diesem Spiel gilt: Entweder Sieg – oder Tod. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Tomas stellt Cia sich dem brutalen Auswahlverfahren. Doch sie weiß noch nicht, dass in der Hauptstadt nichts ist, wie es scheint und dass sie niemandem vertrauen darf. Denn die Regierung würde alles tun, um die grausame Realität hinter der Auslese verborgen zu halten. Cia muss sich entscheiden: für ein Leben ohne Vertrauen oder für eine Liebe, die sie das Leben kosten kann…

Meinung

Da hatte ich mir vielleicht etwas vorgenommen! Aber was soll man von drei Romane in einem Band,auch erwarten. Ich habe nun vor, euch zumindest von meinen Eindrücken über  Band 1 zu erzählen. Die Protagonisten Via lebt mit zwei Brüdern und ihren Eltern . Die gehört zu den besten in ihrer Schule und das bedeutet zugleich, dass sie sich damit für die Auslese bewirbt und wird auch angenommen. Dort muss sie sich beweisen, auf Leben und Tod. Beim Lesen musste ich sehr oft an Die Tribute von Panem denken. Die Auslese hat viel mit den Hungerspielem gemeinsam. Anders als bei dem Hungerspielemn ist allerdings, dass hier wirklich der Beste der Besten ermittelt wird um in der Zukunft ein Leben als Führer zu leben. Und eine Dystopie wäre keine Dystopie, wenn da nicht ein Haken wäre. Schon zu Beginn des Romans wird Cia von ihrem großen Bruder zur Seite genommen. Er will sie vor etwas warnen. Aber vor was? Natürlich vor ein großer Lüge. Und dessen wird sich Cia zumindest am Ende der Auslese bewusst und dann kommt auch schon Band 2 in der Stadt. 

Ich suche ja immer nach Dystopien, die etwas eigenes mitbringen.  Da ich ja bereits einen Vergleich zu einer anderen Dystopie ziehen konnte, lag die Einzigartigkeit an sich nicht vor, aber dennoch gab es einen Cliffhanger an Ende und das bedeutet natürlich eins: weiterlesen.

Auch Fans von Der Bestimmung werden hier auf ihre Kosten kommen!

[Rezension] Einfach leben

€ 15,00 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-442-17800-1
Erschienen: 19.11.2018

Info zum Buch

Ein Minimalismus-Ratgeber im Magazin-Look: In über 200 Bildern stellt Lina Jachmann einen minimalistischen Lebensstil vor. Homestorys über die perfekte Ordung inspirieren zum Nachmachen, die Autorin blickt in einen aufgeräumten Kleiderschrank mit wenigen, unterschiedlich kombinierbaren Kleidungsstücken und zeigt, wie man überlegt einkauft und dabei seinem Stil treu bleibt. Außerdem erklärt sie, wie man nachhaltige Kosmetik selbst herstellt, regt mit leckeren Rezepten zum Kochen an und gibt Tipps für das minimalistische Denken.

Meinung

Ein toller Sammelband rund um Minimalisten und für alle, die es werden möchten.

Ich hatte ja bereits schon in September darüber geschrieben, dass ich mehr darauf achten  will, was mir bezüglich  Verpackungen ins Haus kommt. Plastik ist ein wunder Punkt bei mir geworden. Plastiktüten sind ein absolutes No-Go für mich. Auch minimalistisch gesehen, spielen Verpackungen eine Rolle. Es geht auch ohne oder einfach umweltfreundlich. Jachmann zeigt in verschiedenen Kategorien wie man im Wohnen, Kleidung, Kochen, Kosmetik mit weniger, aber wohl auch glücklicher leben kann. Viele Menschen kommen nun zu den Punkt, das weniger wirklich mehr ist und ein nicht dadurch nicht wirlich etwas fehlt. Man muss nicht gleich alles wegwerfen,  was man seit drei Monaten  nicht angerührt hat, aber man kann sich fragen was man damit anstellen kann. Ob Spenden,verschenken oder  verkaufen. Auch so geht Minimalismus. Jeder kann einen anderen  Grund für diesen Lebensstil haben. Beim Minimalismus gibt es keine Regeln  und genau dies zeigt das Buch. Wir lernen Menschen mit verschiedenen minimalistischen Leben kennen und können dadurch Inspiration finden. Ich bin auf jeden Fall  begeistert und werde zum Minimalismus nochmal einen extra Blogpost verfassen. 

Diesen Ratgeber kann ich wärmstens empfehlen!

[Rezension] Die göttliche Komödie

€ 36,00 [D] inkl. MwSt. 
€ 37,10 [A] | CHF 47,90* 
(* empf. VK-Preis) 

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7175-2460-1

Erschienen:  03.09.2018 


Dantes Meisterwerk in großartiger Neuausstattung – für alle, die es längst schon einmal lesen wollten

Die «Divina Commedia» ist der Klassiker der italienischen Literatur schlechthin und zugleich ihr grandioser Auftakt. Die bei Manesse erschiene, reich kommentierte Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg wird von vielen begeisterten Lesern als Referenzausgabe dieses epochalen Wurfs geschätzt. Dank einer klaren, getreuen Textwiedergabe im Deutschen samt erhellenden Erläuterungen erschließen sich Dantes Werk und Welt hier in ihrer ganzen Fülle. Ein Buch, das man gelesen haben muss: Die Neuausgabe in attraktivem Format, augenfreundlichem Satzbild und mit 48 Illustrationen von Gustave Doré ist die ideale Gelegenheit für alle, die sich die Lektüre der «Göttlichen Komödie» seit langem vorgenommen haben.

Meinung

Es gibt ja immer Klassiker, die man gelesen haben sollte. Diesmal habe ich mir wohl mit eines der ältesten Werke ausgesucht. 

Die göttliche Komödie wurde 1307 begonnen und warscheinlich 1321 beendet. Damit überwand Dante das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Dante ist einer der bekanntesten Dichter der italienischen Literatur sowie des europäischen Mittelalters. 

Und jetzt? Das Werk ist überraschenderweise sehr gut zu lesen, bzw.zu verstehen. Die neue Übersetzung und die Ergänzungen Walter von Wartburg’s  zu den jeweiligen Kantos (Kapitel) machen den Epos zu einem lesereichen und verständnisvollen Epos, der es wahrlich in sich hat!

Die Commedia ist in drei Teile gegliedert. In den ersten zwei Kanto lernen wird den Protagonist Dante kennen. Er ist im Wald aufgewacht und trifft dann durch besondere Umstände auf einen langst verstorbenen Vorbild- den Dichter Vergil. Durch andere Wesen erklärt er Dante, dass er nur wieder auf den rechten Weg kommen kann, wenn er weiter geht. Ins Jenseits. Und da fängt die Irrfahrt an. Dante landet immer tiefer in den Höllenschlund. Desto tiefer er kommt,  desto mehr trifft er auf andere, die schlimmere Bestrafungen aufgrund ihrer Taten zu Lebzeiten spüren. Dante selbst spürt schon anfangs tiefes Interesse und Mitleid. Er kriegt Interesse der Insassen entgegen, die ihm entweder willkommen heißen oder aus ihrem Leben erzählen.

Besonders faziniert hat mich die Tatsache, dass der Dichter Dante auch an die gedacht hat, zudessen Zeiten es Gott noch gar nicht gab. So trifft der Protagonist Dante in der ersten Höllenebene auf berühmte Philosophen wie Platon. Diese sind auch Unchristen, als Heiden in der Hölle und möchten alles über Gott erfahren.

Ich bin froh, dass der Manesse Verlag eine kommentierte Ausgabe herausgegeben hat. Ohne hätte ich wirklich fast jede andere Person aus alten Zeiten nachschlagen müssen. So hat mir auch das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

Man muss bedenken, dass Epos ist in Versform geschrieben. Auch dass war gut zu bewerkstelligen. Wer Die Göttliche Komödie schon gelesen hat und sich mit dem Schreibstil angefreundet hat, den kann ich die Odyssee empfehlen. Odysseus kennt wohl auch jeder von Namen her, aber wie viele haben diesen Epos auch schon gelesen?
Klassiker sind wirklich zeitlos.

[Rezension] Nanos – Sie bestimmen, was du denkst

€ 16,00 [D] inkl. MwSt. 
€ 16,50 [A] | CHF 22,90* 
(* empf. VK-Preis) 

Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7645-3190-4

Erschienen:  24.09.2018 


»Ein actionreicher Thriller von einem sehr talentierten Autor!« Marc Elsberg

Deutschland 2028: Die Bevölkerung ist hörig. Dank Nanoteilchen in Lebensmitteln und im Trinkwasser glauben die Menschen alles, was ihnen die Regierungspartei weismacht. Nur wenige sind »free«, also resistent gegen die manipulativen Nanos – und sammeln sich im Untergrund zu einer Rebellion. Unter ihnen befindet sich der entflohene Sträfling Malek, ein Mann, der nur ein Ziel hat: überleben. Und wer wie er nichts zu verlieren hat, den kümmert auch kein Freiheitskampf – wäre da nicht jenes Versprechen, das er seinem besten Freund auf dem Totenbett gab …

Meinung

Als ich den Thriller beim Bloggerportal gesehen hatte, hat mich direkt der Untertitel Sie bestimmen was du denkst angesprochen. Auch der Klappentext hörte sich für mich mehr dystopisch als Thriller an und das habe ich auch bekommen. 

Auf den Klappentext wird nur der Name Malek erwähnt, doch auch eine gewisse Maria lernen wir jedes zweite, dritte Kapitel kennen. Ihre Sicht der Dinge fand ich beim Lesen immer einen Ticken interessanter, aber gleich mehr dazu.

Über Malek erfahren wir an Anfang noch sehr wenig. Er lebt mit einem Freund in einem Wohnwagen und nach und nach wird von ihrer Flucht erzählt. Mir kam sein Teil beim Lesen immer etwas zäher vor, obwohl ja sehr viel spannendes passiert. Malek bekommt es mit einem Teil, der für die Regierung arbeitet zu tun und mit der Gruppe, die quasi gegen die Regierung arbeitet bzw.es aus dem Untergrund versucht. Bei diesen Zusammentreffen ändert sich auch die Lage für Malek und auch für Maria wird die Lebenssituation immer gefährlicher. Marias Perspektive zeigt mit was für Mitteln die Regierung arbeitet, inwiefern Meinungsfreiheit eingeschränkt ist und inwieweit man den Feind im eigenen Haus an. Die Kapitel mit Maria habe ich immer regelrecht weggelesen; alles im allen ist natürlich auch der ganze Thriller zu empfehlen. 

Dystopien sind bei mir immer gerne gesehen und der Thriller hat viel davon im Peto. Zukunftsromane zeigen ja immer Szenarien, wie unsere Gesellschaft später bei uns aussehhen kann, und die Sache mit der Manipulation in Lebensmittel finde ich gar nicht so abwegig, wenn mir mal bedenken wie viel in unserem jetzigen Nahrungsmittel schon gespritz und verändert wird. Es ist also alles möglich!

Wird Maria es schaffen in Zukunft ohne Angst leben zu können und wird Malek sein im Klappentext erwähntes Versprechen einlösen können? Das könnt ihr selbst herrausfinden; beim Lesen 😉