Fridays for Future – Euer Ernst?

Erstmals am 20. August 2018 verweigerte Greta Thunberg den Schulbesuch und demonstrierte für 3 Wochen täglich vor dem schwedischen Reichstagsbüro für Klimaschutz. Und das während der Schulzeit. Von da an wurde es regelmäßig an einem Freitag zelebriert und schon heute gehen Tausende Schüler weltweit auf die Straße um zu demonstrieren. Im Deutschland fand dieser Protest erstmals am 14.Dezember 2018 statt und auch die Schüler in meiner Stadt gehen heute auf die Straße.

Jetzt kommt die Pessimistin in mir hoch. Was soll das alles nur bringen? Wer mir schon länger folgt müsste sich jetzt eigentlich fragen, was ich denn dagegen hätte. Schließlich habe ich mich wochenlang auf Instagram gegen Plastik und Müll im Allgemeinen ausgesprochen und in meinen Alltag Alternativen integriert. Warum gehe ich also nicht auch auf die Straße? Zunächst einmal bringen Demonstrationen andere auf das Thema. Aufmerksamkeit ist dabei immer gut, gewaltfrei ist es umso besser. 

Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle Schüler nur deshalb auf die Straße gehen. Erst heute habe ich wieder  einen Beitrag gesehen mit der Frage, warum es ausgerechnet Freitag sein muss. Warum nicht Samstag, warum schwänzen? Nun, auch die Arbeiterklasse geht an Werktagen demonstrieren und das hat dann oft Auswirkungen auf die Gesellschaft, z.B wenn man selbst auf Bus und Bahn angewiesen ist, aber alle Fahrer streiken.  Aber Schülerinnen? Der Lehrer wird dennoch bezahlt, die Klausuren und Tests bestimmt nicht verschoben. Warum Freitag auf die Straße gehen, damit der Samstag zum Ausschlafen bleibt?

Greta Thunberg. Ist schon mal jemanden aufgefallen, dass ihre Klamotten so gar nichts mit Klimaschutz zu tun hat? Ob ihre Gummistiefel umweltfreundlich sind? Oder das Toast in der Plastiktüte?

Schule schwänzen ist in Deutschland strafbar. Was entschuldigen die Eltern? „Mein Kind musste am Freitag die Welt retten?“

Solange ein Protest nicht im Sinne der Politer ist wird schon mal gar nichts geändert. 

Mal schauen, wie dieser Trend enden wird…

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Bookstagram. Aggressive Menschen & Co.

Oh welch Ironie! Vor wenigen Tagen noch erwähnte ich das mein Instagram Account deaktiviert ist, durch ein zu schnelles Tippen war das aber schon wieder Geschichte. Arbeitsbedingt muss ich Instagram benutzen( mit einem anderen Account) und habe in der Schnelle nicht bemerkt, das mein Account noch gespeichert war. Wie dem aus sei, heute würde mir wieder sehr deutlich gemacht, das meine Pause sehr berechtigt war. Ich wurde von einer Followerin plötzlich in einer Nachricht angemacht. Es ging ums Folgen. Sie, hatte den Namen ihres Account geändert und Bilder gepostet, bei denen ich mich gefragt habe, seit wann ich diesen Account folge. Der Inhalt hatte mich   nicht interessiert, also bin ich entfolgt. Und heute wurde mir anscheinend genau der Account mit alten Namen und den nun gelöschten Bildern vorgeschlagen. Also folgte ich ja wieder zurück und das hat dieser Person nicht gefallen.

Ich würde als asozial betitelt und als ich mich erklärt habe, würde die Person erst so richtig aggressiv und meinte die hätte keinen „Bock auf die Scheiße“ und hat mich blockiert. Meine Argumente waren wohl Grund um diese Person darauf hinzuweisen, dass sie überreagiert hat. Um es mal so auszudrücken. Wie richtig ist also meine Entscheidung für mich gewesen eine Social Media Pause einzulegen? 

Jaron Manier sagt in seinem Buch, das sobald man merkt das Social Media einen stimmungsmäßig verändert, sollte man sie sofort löschen. Das habe ich ja bereits mit Twitter getan. Soll Instagram nun wirklich folgen?

Wo ich war und wie es weitergeht

Ihr Lieben, wieder sind ein paar Wochen vergangen, in denen ich nichts geschrieben habe und geschweige daran gedacht habe es zu verfassen. Auch auf Instagram habe ich mich etwas mau gemacht. Meine Semesterferien neigen sich zum Ende und ich kann auf schöne Tage zurückblicken, in denen ich verreist bin. Auch auf einer Lesung war ich wieder zu Gange und konnte Ilka Bessin (bekannt als Cindy aus Marzahn) treffen. 

Ich habe im Vergleich zu den letzten Monaten 2018 wieder mehr gelesen und bin mindestens einmal in der Woche in der Stadtbücherei anzutreffen, in der ich immer Bücher finde, die gar nicht auf meiner Liste standen. Das macht Spaß!

Auch diese Woche habe ich mir wieder Bücher ausgeliehen, die ich mir zuriefen. Ich weiß nicht, wie es in anderen Stadtbücherei aussieht bzw.ob es auch woanders die Abteilung gibt. Die Markt und Tipp- Abteilung. Jedenfalls begrüßen mich bei jeden Besuch andere Bücher und in dem Regalen halte ich mich meistens als erstes auf bevor ich mir die Bücher aus meiner Liste raussuchen gehe.

Ich freue mich jedensmal auf einen Besuch in der Stadtbücherei und bin froh, mir die Zeit dafür nehmen zu können.

Gestern war mein erster Tag auf der Arbeit nach meinem Urlaub. Diesmal könnte ich nicht anders und habe mich von einer Kundin provozieren lassen, aber ich habe damit wenigstens etwas eingelöst, nämlich: Mir nichts von unverschämten Leuten gefallen lassen. Arbeit hin oder her. Das gibt niemanden den Grund einen grundlos anzumachen. Mal sehen was für Folgen das nun für mich bringt.

Instagram habe ich vorhin erneut deaktiviert. Ich habe in diesem Jahr einige Bücher über Social Media & Co.gelesen und in einem stand drin, dass wenn man merkt, dass einen die Kanäle ändern dann sollte man diese sofort löschen.  Zugegebenermaßen hält einen ja doch etwas zurück, aber zumindest auf Twitter scheine ich den Rücken zu kehren. Deaktiviert löscht sich der Account nach 30 Tagen automatisch. Mit der App konnte ich zuletzt trotz Stummschaltungen und Entfolgungen nichts Positives mehr assoziieren. Bye bye.

Auch auf bzw. mit Instagram fühle ich mich nicht mehr wohl. Verpassen tut man in der Regel sowieso nichts.

Ihr merkt schon, ich bin heute mehr persönlich als sonst. Schreiben soll ja befreien. Möglicherweise eine Alternative für mich?

Leben ohne Plastik

Ihr Lieben,

2019 wird ein Jahr sein, in dem ich Vorsätze einhalten werde, weiter aus 2018 übernehmen werde und eins auch schon eingelöst habe. Die letzen  Wochen und Monate habe ich mich nicht nur mit dem Minimalismus auseinander gesetzt, sondern auch mit dem Plastikproblem. Wie ihr vielleicht mitbekommen habe, bin ich eine starke Gegnerin von Plastik geworden. Meinen Versuch weniger bzw. keine Plastiktüten an den Mann zu bringen, habt ihr vielleicht auch schon auf meinem Blog gelesen. Dies habe ich seit September weitergeführt, auch mit einem gewissen Erfolg und ich bin nun sehr glücklich darüber das meine Firma den Kunden zukünftig nur noch Baumwolltaschen verkaufen wird. Es ist wirklich einfach, Schritte in eine plastikfreie Umwelt und Zukunft zu gehen. Auch ich habe mich in dem Bereich weiterentwickelt. Ich habe die letzten Wochen ganz auf Plastikflaschen verzichtet, bin auf Leitungswasser umgestiegen und habe zu Weihnachten passend dazu, Flaschen aus Glas bekommen, die ich nun nicht nur zu Hause, sondern auch auf Arbeit und in der Uni einfach auffüllen kann. 

Desweiteren habe ich mir einen Brotbeutel gekauft, der schon im Einsatz war und beim Bäcker zwar für Blicke gesorgt hat, aber mir die Tüten erspart, die früher oder später eh weggeworfen werden und soweit ich weiß nicht ganz abgebaut werden können. Neben meinen zahlreichen Baumwolltaschen sind nun auch Netze für Obst und Gemüse bei mir eingezogen, die  die kleinen Plastiktüten im Supermarkt ersparen. Wie ihr sieht, bin ich sehr konsequent. Ich habe mir schon eine zweite Bambuszahnbürste gekauft und benutze nun schon das jeweils  zweite Seifenstück für Haut und Haar. Es sind die kleinen Dinge, die Großes bewirken können! 

Ach ja! Was ich mir letztes Jahr vorgenommen hatte:  meinen Bibliotheksausweis der öffentlichen Stadtbücherei wieder zum Leben zu erwecken und das habe ich gleich in der ersten Januar Woche getan. Fünf Bücher zum Thema Nachhaltigkeit, Zero Waste und plastikfreiem Leben habe ich mir gleich ausgeliehen und ich habe mir vorgenommen mindestens einmal im Monat neue Bücher auszuleihen. 

Würde euch ein zweiter Blogpost über den Plastiktüten Verkauf interessieren? Seit dem ersten Artikel habe ich meine Strichliste weitergeführt.

Meine Erfahrung mit Momox

Am 09.09 (einen Sonntag) entschied ich mich bei Momox Bücher zu verkaufen. Auf Momox kann man nicht nur Bücher, sondern auch CDs, DVDs und Games verkaufe und auch ein Onlineverkaufsshop für Kleidung bieten sie an.

 Mein Ich vor einem Jahr hätte nie daran gedacht, Bücher zu verkaufen. Jedes Buch ist einzigartig und sollte einen Platz im Regal verdient haben, aber was soll man machen, wenn der Platz immer kleiner wird und einem plötzlich bewusst wird, dass man Bücher besitzt, die man nicht nochmal lesen wird – sei es, weil sie einem nicht gefallen haben oder der uns allseits bekannter Stapel ungelesener Bücher immer größer wird. 

Also ging es los. Ich habe mir einen Teil von Büchern rausgesucht, dessen Genre ich jetzt so gar nicht mehr mag und habe dann bei Momox die ISBN eingegeben. Zugegeben, Millionärin kann ich über Momox bestimmt nicht werden. Ein kurzes Dokuvideo über deren Handel hat mir auch einfach nochmal vor Augen gehalten, dass eher sie Profit erlangen, aber wie dem auch sei, am Ende sind acht Bücher in den Verkaufskorb gelandet und mit einem Gutscheincode wurden mir 5€ dazu geschenkt. Einen Verkaufswert von 10€ muss man Minimum erreichen und ich konnte den Verkauf so gestalten, dass ein Bote mein Paket bzw. Schuhkarton abholt. Der kam dann auch am Mittwoch und sogar noch vormittags.

Am Freitag ist das Paket laut Sendungsverlauf angekommen und dann hieß es warten, warten, warten.

Am 17.09 hielt ich das warten dann nicht länger aus und fragte auf Twitter nach, wie die Erfahrungen so mit Momox waren. Auch Momox hat mir mehrmals geantwortet und schließlich änderte sich der Status am 20.09 auf Bearbeitung. Zugegeben, die Wartezeit kann man auch deswegen erklären, dass jedes eingegangene Paket genaustens geprüft wird.( Zustand der Bücher etc.)

Schließlich hat sich gestern (24.09) der Status auf Verkauf abgeschlosssen geändert und alle Bücher wurden angenommen.

Heute wurde mir das Geld für die acht Bücher überwiesen.

Werde ich nochmal über Momox verkaufen? Ja. Der nächste Schuhkarton mit Büchern steht schon bereit. Ich wollte mit dem neuen Verkauf nur warten, bis der erste Verkauf sicher abgeschlossen ist.

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