Bookstagram. Aggressive Menschen & Co.

Oh welch Ironie! Vor wenigen Tagen noch erwähnte ich das mein Instagram Account deaktiviert ist, durch ein zu schnelles Tippen war das aber schon wieder Geschichte. Arbeitsbedingt muss ich Instagram benutzen( mit einem anderen Account) und habe in der Schnelle nicht bemerkt, das mein Account noch gespeichert war. Wie dem aus sei, heute würde mir wieder sehr deutlich gemacht, das meine Pause sehr berechtigt war. Ich wurde von einer Followerin plötzlich in einer Nachricht angemacht. Es ging ums Folgen. Sie, hatte den Namen ihres Account geändert und Bilder gepostet, bei denen ich mich gefragt habe, seit wann ich diesen Account folge. Der Inhalt hatte mich   nicht interessiert, also bin ich entfolgt. Und heute wurde mir anscheinend genau der Account mit alten Namen und den nun gelöschten Bildern vorgeschlagen. Also folgte ich ja wieder zurück und das hat dieser Person nicht gefallen.

Ich würde als asozial betitelt und als ich mich erklärt habe, würde die Person erst so richtig aggressiv und meinte die hätte keinen „Bock auf die Scheiße“ und hat mich blockiert. Meine Argumente waren wohl Grund um diese Person darauf hinzuweisen, dass sie überreagiert hat. Um es mal so auszudrücken. Wie richtig ist also meine Entscheidung für mich gewesen eine Social Media Pause einzulegen? 

Jaron Manier sagt in seinem Buch, das sobald man merkt das Social Media einen stimmungsmäßig verändert, sollte man sie sofort löschen. Das habe ich ja bereits mit Twitter getan. Soll Instagram nun wirklich folgen?

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Das Ende von Bookstagram?

Ihr Lieben, 

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche darüber schreiben, aber dann habe ich an meine neue Kategorie Die Frage des Tages gedacht, und mich entschieden heute darüber zu berichten.

Seit genau einer Woche, habe ich weder Twitter noch Instagram auf meinem Handy. Beide Apps habe ich letzte Woche am Montagabend vom Handy gelöscht. Ich war so genervt davon, wie noch nie. Wir wissen glaube ich alle, wie oberflächlich besonders Instagram sein kann bzw.einfach ist. Und wie abhängig man von diesen Social Media Apps einfach sein kann. Auf Twitter hatte an diesen Abend etwas getrendet. Ich weiß den genauen Hashtag nicht mehr, aber es ging um eine neue Software, neue Spiele und wahnsinnig (welch Ironie) neue Special Effects. Und dieser Trend war noch auf Platz 1! Also schrieb ich samt den Hashtag einen Tweet. Wenn sowas trendet, weiß man wie kaputt die Gesellschaft schon ist. Eine Antwort kam prompt: „Warum?“

Wirklich? Warum? Noch erschreckender war einfach, das ich diese Person aus dem wirklichen Leben kenne. Ich weiß also das diese Person gerne am PC sitzt. Sehr gerne sogar. Dennoch war ich von der Frage geschockt. Wie kann ein Spiel bloß so im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, wo es doch wahrlich wichtigere Dinge im Leben gibt?

Also habe ich mich auf Instagram und Twitter als offline verabschiedet und ich muss sagen, es tut wahnsinnig gut! Zwei Tage später habe ich sogar eine App auf mein Smartphone ( -.-) installiert, Quality Time, die mir sagt wie oft ich mein Handy schon entsperrt habe und wie lange ich einfach draufgestart habe. Dadurch hat sich auch mein Verhalten mit dem Handy ganz drastisch verändert, weil ich darauf geachtet habe nicht mehr als eine Stunde am Tag darauf zu gucken um irgendwas nachzuschauen. Und ja, ich habe gewusst, dass ich nichts davon brauche. Twitter, Instagram & Co. Ich verpasse dadurch nichts Wichtiges. Wir würden alle nichts verpassen. Warum auch? Die wichtigsten Nachrichten kann man sich auch abends im TV anschauen.

Ich für meinen Teil werde beide Apps auch diese Woche nicht zurückinstallieren und benutzen. Ich werde meine Zeit anders nutzen… 

Bookstagram und Booktube, Leseflaute und der große SuB

Ihr Lieben, 

Die letzten Wochen war es sehr ruhig auf meinem Blog. Ich kann nicht einmal sagen, woran es lag, aber ich glaube selbst wenn Gründe vorhanden wären, müsste ich sie nicht nennen. Das bringt mich gleich zu etwas, was ich so oft auf Instagram sehe und bis jetzt nicht verstanden habe: Entschuldigungen. Keine Entschuldigungen, dass man respektlos jemanden gegenüber war oder gar gelästert hat – Nein, es sind Entschuldigungen, wieso und weshalb man einen Tag mal nichts gepostet hat. Ich denke es ist wohl kaum der Rede wert, wenn man mal ein paar Tage odee sogar Wochen, Monate nichts postet. Bookstagram ist ein Hobby, eine Leidenschaft. Es soll Spaß machen und nicht, uns unter Druck setzen. 

Ich persönlich habe dieses Monat noch kein Bild auf Instagram gepostet (wenn man die Trennwand außen vor lässt).

Und jetzt sage ich doch, warum es so still geworden ist.Ich habe im Moment einfach keine Lust. Kein Lust neue Bilder zu machen, die zu bearbeiten und dann hochzuladen. Ich habe schlichtweg einen Blues und ich merke auch die Auswirkungen auf meinen Account. Es haben sich schon ein paar Follower verabschiedet. Vielleicht ist das auch der Grund für die Entschuldigungen? Ein Lebenszeichen von sich zu geben um ja keine Follower zu verlieren? Wer weiß…

Und noch etwas ist eingetreten, quasi ein Graus für jeden Bücherwurm. Eine Leseflaute. Es ist nicht so, dass ich gar nicht lese, ich fange in letzter Zeit eher viele Bücher an und beendet somit keines. Ich habe mich so auf die Semesterferien gefreut, um endlich wieder mehr Zeit zum Lesen zu haben, aber seit Anfang des Monats habe ich noch kein einziges Buch beendet (jetzt bloß nicht mit anderen verglreichen, die schon 8 Bücher für ihren Lesemonat haben!).

Aber selbst diese Flaute geht auch wieder vorüber und mein SuB ( Stapel ungelesener Bücher) wird dadurch zwar nicht kleiner, aber durch ein mir neugesetzes Buchkaufverbot auch nicht größer. Es ist schrecklich, mein Stapel ist auf über 100 Bücher gestiegen, dem will ich jetzt entgegenkommen!

Und da wir schon von Zahlen sprechen, versuche ich jetzt einen Übergang zum nächsten Thema zu machen. Bookstagram auf Instagram. Toll. BOOKTUBE auf Youtube. Nicht so toll…im Moment mal wieder. Immer diese Zahlen am Monatsende. Wie viele Bücher habe ich gelesen und manche wollen es noch genauer wissen, nämlich: Wie viele Seiten wurden denn gelesen. Echt jetzt? Ich habe nichts dagegen, wenn man sich Statistiken vor Augen führt. Selbst ich habe ein kleines Notizbuch, indem ich meine Neuzugänge eintrage, aber müssen diese ganzen großem Zahlen überhaupt sein? Ist dein Lesemonat besser wenn du statt 200 Seiten 1200 Seiten gelesen hast? Es ist eines dieser Dinge, die mich eine Pause machen lassen von den Booktubern auf YT. Müssen solche Videos sein, in denen erklärt wird wie ich es schaffe 18 Bücher im Monat zu lesen? Muss ich mehr lesen um dazuzugehören, um erfolgreich zu sein, um mehr Follower zu haben? Muss ich Bücher für gut befinden, nur weil mir 3000 Leute mein Video angucken?

Erst gestern habe ich in meiner Instagram Story etwas von einer Followerin repostet, welches sie schon repostet hatte und dann durch meine Story nochmal repostet worden ist. Es ging um die großen Größen auf Booktube. Diese doch so nette Scheinwelt. Zugegeben, dieses Thema könnte ich einen eigenen Blogpost widmen, dennoch möchte ich ein paar Punkte wiedergegeben, denen ich zustimme. Es werden dort Videos gemacht, in denen man Bücher schnell anspricht, um die Tatsache zu meiden, dass msn manche Bücher nicht mal wirklich gelesen hat. Bücher, mit denen man seine Freunde unterstützen will, obwohl bekannt ist, dass das Werk ein Abklatsch von mehreren Büchern ist und schlechte Rezensionen dafür nicht gern gesehen werden. Hate, kann man schon sagen, wird das genannt. Die eigene Meinung darf nicht mehr ehrlich sein, irgendjemand könnte damit verletzt werden. Eine Rezension wird persönlich genommen( welch Ironie).

Und was mich wirklich stört sind , die beliebten Bookshelf Videos. Leider kommt mir beim anschauen oft ein übler Nachgeschmack hoch, wenn ich sehe, wie 100 Bücher in die Kamera gehalten werden, aber nur 35 Bücher davon gelesen worden sind. Ist der Konsum wichtiger ?

Warum werden nur aktuelle Bücher gezeigt? Wo bleiben die Klassiker, Sachbücher, Selbsthilfebücher ?

Eines sollte Bookstagram sein, das Lesen sein. Spaß machen.

Liebe zum Lesen.